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Bad Säckingen

Fridolinschrein und Schatzkammer im Münster

Von weit her sind die hellen Türme des Münsters St. Fridolin von Bad Säckingen zu sehen. Der prachtvolle, im 17. und 18. Jahrhundert im Barockstil erneuerte Kirchenbau erinnert an die Größe und Bedeutung des einstigen Stiftes, das zur Gründung der Stadt geführt hat.

Der Fridolinsschrein ist ein Juwel der Silberschmiedekunst. Dieser wurde vom Augsburger Silberschmied Gottlieb Emmanuel Oernster im Jahre 1764 fertiggestellt für die Aufnahme der Reliquien des Glaubensboten Fridolin. Der Silberschrein in seiner selten anzutreffenden Ausgestaltung, ist in einem kunstvollen Gehäuse in einer Kapelle auf der rechten Seite im Chor des Münsters aufgestellt. Am Festtag des Heiligen, am Sonntag nach dem 6. März, wird der Rokkokoschrein in einer feierlichen Prozession durch die Straßen der Stadt getragen.
Wer die Schatzkammer des St.-Fridolinsmünsters aufsucht, kann erahnen, welch großen Einfluss das ehemalige Stift mit seinen Fürstäbtissinnen und den Stiftsdamen aus zahlreichen Adelsgeschlechtern weithin ausübte. Daraus entstanden im Laufe der Jahrhunderte auch viele wichtige kulturelle Beziehungen, bezeugt durch wertvolle Kunstschätze. Was nach der Säkularisierung des Stiftes im Jahre 1806 davon heute noch verblieben ist, sind erlesene Silber- und Goldschmiedearbeiten, liturgische Objekte und Paramente, u. a. eine Buchkassette aus dem 10. und 14. Jahrhundert, ein Vortragekreuz, »Agnesenkreuz« genannt, verziert mit einzigartigen Gemmen, ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert. Der »Fridolinsbecher «, bestehend aus zwei Bergkristallschalen und ein silbernes Hilariuskästchen, gehören neben dem »Amazonenstoff«, der zum Fridolinsgewand verarbeitet wurde, zu den bemerkenswertesten Kunstwerken dieses Schatzes.

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Letzte Änderung: 17.12.2008 / 15:21 Uhr
Ausgedruckt am 17.10.2017 / 11:20