Bad Säckinger Mineral-Thermalquellen
...erleben Sie die heilende Kraft des Wassers....
Fast 700.000 Liter Natrium-Chlorid-Thermalwasser dürfen täglich aus den zwei Bad Säckinger
Mineral-Thermalquellen entnommen werden. Diese großen Mengen ermöglichen einen ständigen
Frischwasserzufluss in den Bädern. 29°C warm ist das Wasser aus der „Badquelle“, die
Fridolinsquelle sprudelt mit 25°C zutage.
Die Heilkraft des „flüssigen Goldes“ aus dem Bad
Säckinger Granit ist seit Jahrhunderten wissenschaftlich anerkannt. Die erste überlieferte
Heilwasseranalyse stammt aus dem Jahr 1728. Zahlreiche weitere Expertenuntersuchungen in den
darauffolgenden Jahrzehnten erhärten die früheren Erkenntnisse.
DIE
BADQUELLE
Das Mineral-Thermalwasser der Badquelle wird seit über 1.000 Jahren genutzt.
Die Quelle steigt aus 200 m Tiefe auf und hat einen Feststoffgehalt von 3,1 g/l. Sie ist ihrem
Typus nach verwandt mit den Thermen von Baden-Baden, übertrifft diese jedoch im
Mineralgehalt.
DIE FRIDOLINSQUELLE
Die Fridolinsquelle, 1986 in 600 m
Tiefe erschlossen und seit 1989 staatlich als Heilquelle anerkannt, ist mit 7,6 g/l Festgehalt fast
dreimal so hoch mineralisiert wie die Badquelle. Sie hat mit 585 mg/l auch einen wesentlich höheren
Kohlendioxidgehalt, der nach dem medizinisch-balneologischen Gutachten von Herrn Professor Dr.
Victor R. Ott erhebliche Heileffekte hat, besonders bei peripheren Durchblutungsstörungen. Diese
Quelle ist im Typ mit der Badquelle verwandt, eröffnet aber auf Grund ihrer hohen Mineralisation
zusätzliche therapeutische Möglichkeiten.
Heilanzeigen:
Eine weiteres
Behandlungsfeld ist die Hypertonie (Blutdrucksteigerung).
Gegenanzeigen:
Eine
Bäderbehandlung sollte nicht erfolgen bei rheumatologischen Erkrankungen mit sehr starker
entzündlicher Aktivität, mit entzündlicher Herzbeteiligung oder mit peripherer Gefäßbeteiligung
(Vaskulitis).
Schwere Herzinsuffizienz mit allgemeiner Stauung, koronare Herzkrankheit mit
Ruhe-Stenokardien, klinische Atmungsinsuffizienz, nicht ausgeheilte, bösartige Tumore sowie
fortschreitende Tuberkulosen.
Keine Eigung zu Trinkkuren.
Nutzungen der
Quellvorkommen
Die Therapiebecken im AQUALON Mineral-Thermalbad sowie die Wannenbäder im
1. Obergeschoss werden mit dem Mineral-Thermalwasser der als Heilquelle staatlich anerkannten
Fridolinsquelle gefüllt.
Die Mineral-Thermal-Bewegungsbäder des AQUALON Kurmittelhauses werden
mit dem Wasser aus der Badquelle versorgt.
| Analytiker | Fridolinsquelle 05. Okt. 1990 Institut Heppeler |
Badquelle 28. Okt. 1981 Institut Fresenius |
|---|---|---|
| Temperatur | 25,0° C | 28,5° C |
| Leitfähigkeit | 11.230 µS/cm | 4.263 µS/cm |
| ph-Wert | 6,8 | 6,53 |
| Hydrogencarbonat | 530 mg/l | 289 mg/l |
| Chlorid | 3.870 mg/l | 1.572 mg/l |
| Calcium | 321 mg/l | 141 mg/l |
| Aluminium | < 0,01 mg/l | nicht nachweisbar |
| Ammonium | 1,54 mg/l | nicht nachweisbar |
| Eisen | 2,46 mg/l | 0,02 mg/l |
| Kalium | 160 mg/l | 78,6 mg/l |
| Magnesium | 23,4 mg/l | 13,9 mg/l |
| Mangan | 0,62 mg/l | nicht nachweisbar |
| Natrium | 2.300 mg/l | 930 mg/l |
| Silber | < 0,001 | nicht nachweisbar |
| Sulfat | 364 mg/l | 116,5 mg/l |
| Arsen | 0,500 mg/l | 0,30 mg/l |
| Nitrat | < 0,40 | 5,40 mg/l |
| Bor | 6,7 mg/l | ---- |
| Summe feste gelöste Stoffe |
7.580,00 mg/l | 3.146,72 mg/l |